Iteriertes Gefangenendilemma

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Das Prinzip des iterierten Gefangenendilemmas ist einfach. Man "spielt" das Gefangenendilemma mehrmals hintereinander. Man kann also den anderen für Kooperation belohnen und sich bei einen Betrug rächen. Der andere wird es aber kaum zulassen, daß man sich auf die Dauer auf seine Kosten bereichert.

Im klassischen iterierten GD sind die Auszahlungen der Spieler symmetrisch und erfüllen eine Ungleichung. Der sogenannte Diskontfaktor' spiegelt dabei die Bedeutung der Zukunft wieder.

Es gibt viele mehr oder weniger reaktive und intelligente Strategien, aber es ist nicht leicht, die beste Strategie zu finden. Man kann aber einige Gemeinsamkeiten zwischen erfolgreichen Strategien finden.

Ein sehr interessantes Beispiel eines iterierten GD's ist der Stellungskrieg des 1. Weltkriegs. Viele weiter Beispiele von iterierten GD's finden sich in der Biologie (Symbiose, Familie, ...).

Ich habe ein kleines Programm geschrieben, mit dem man sich das ganze "veranschaulichen" kann.

Eine Zusammenfassung des Vortrags über das iterierte GD liegt als [pdf] oder im [Powerpoint]-Format vor. Hier findet sich eine noch genauere Betrachtung des Themas als hier in Wikiludia.

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