IteriertesGD:Strategien

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Inhaltsverzeichnis

Always Cooperate

- auch 'Always C' oder 'Immer C' genannt, ist eine gutmütige Strategie, die immer kooperiert. Sie kann zwar im direkten Vergleich nicht gewinnen, hat aber bei kooperationswilligen Gegner eine hohe Auszahlung. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr gefährdet, ausgebeutet zu werden.

Always Defect

- auch 'Always D' oder 'Immer D'genannt, ist eine böswillige Strategie, die immer betrügt. Sie kann im direkten Vergleich von keiner Strategie geschlagen werden.

Friedman

- manchmal auch 'Spite' genannt. Eine Trigger-Strategie, die von Anfang an so lange kooperiert, bis der Gegenüber einmal betrügt. Ab diesem Zeitpunkt betrügt sie fortlaufend. Sie ist also sowohl freundlich als auch zur Vergeltung bereit, aber nicht wie Tit for Tat nachgiebig.

Go by Majority

- oft auch 'Soft-Majo' genannt. Eine Strategie, die im ersten Zug immer kooperiert und daraufhin immer das spielt, was der Gegenüber in der Vergangenheit am häufigsten gespielt hat. Kooperiert der Gegenüber also in der Mehrheit der Fälle, so kooperiert auch Go by Majority. Analog gilt dies für betrügen. Sollte der Gegenüber genauso oft betrogen wie kooperiert haben, so kooperiert Go by Majority.

Gradual

- eine Strategie, die so lange kooperiert, bis der Gegenüber betrügt. Beim ersten Betrug betrügt Gradual ebenfalls einmal und kooperiert daraufhin zweimal. Betrügt der Gegenüber nach dieser Sequenz ein weiteres mal, so betrügt Gradual zweimal, bevor sie erneut zweimal kooperiert. Kommt es danach zu einem weiteren Betrug des Gegenüber, so betrügt Gradual dreimal. Daraufhin wird erneut zweimal kooperiert. Sie ist als generell kooperationswillig, bestraft aber jeden Ausbeutungsversuch zunehmend unversöhnlicher.

Joss

- eine ähnliche Strategie wie Tit for Tat. Betrügt der Gegenüber, so betrügt auch Joss im nächsten Zug. Kooperiert der Gegner, kooperiert auch Joss in der Folgerunde, aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 90%. In 10% der Fälle reagiert Joss auf Kooperation mit Betrügen.

Master-and-Servant

- 'Herr und Knecht' oder auch 'Southampton-Strategie' genannt: Spielt während der ersten fünf bis zehn Runden ein der Erkennung dienendes, codiertes Verhalten. Die Strategie stellt so fest, ob der Mitspieler ebenfalls nach dem Master-and-servant-Muster agiert. Ist dies der Fall wird der eine Mitspieler zum Ausbeuter, der immer betrügt, der andere Mitspieler zum Ausgenommenen, der bedingungslos kooperiert. Ist der Mitspieler nicht master-and-servant-konform, wird betrogen, um die Mitstreiter im Wettbewerb zu schädigen. Diese Strategie führt dazu, dass ein Teil der Master-and-servant-Spieler sehr gut abschneidet, da diese unüblich oft die maximal mögliche Punktzahl für einseitigen Verrat erhalten. Im evolutorischen Spiel 'stirbt' der ausgebeutete Teil der Master-and-servant-Spieler aus, was aber durch die Nachkommen des erfolgreichen Teils überkompensiert wird.

Memory

- eine ähnliche Strategie wie Tit for Tat. Sie merkt sich wie oft sie insgesamt betrogen wurde. Und zahlt es dem anderen bei einem Betrug so oft wieder zurück.

Mistrust

- eine Strategie, die nicht von sich aus kooperationswillig ist. In der ersten Runde wird immer betrogen. Danach wird immer Tit for Tat gespielt, also der Spielzug des Gegenüber im nächsten Zug kopiert. Sie lässt sich als überhaupt nicht ausbeuten.

n Tit for m Tat

Tit for Tat

- die Sprichwörter 'wie du mir, so ich dir' bzw. 'Auge um Auge' beschreiben diese kooperationswillige Strategie am besten. Im ersten Zug wird auf jeden Fall kooperiert. Danach wird immer das gespielt, was der Gegenüber im vorigen Zug gespielt hat. Sie ist also freundlich (beginnt also immer mit kooperieren und betrügt nie als erste), zur Vergeltung im Falle eines Betrugs bereit, ist aber auch nachgiebig, d.h. kooperiert der Gegenüber wieder, wendet sich auch Tit for Tat von ihrer Vergeltung ab.

Tit for two Tat

- die gleiche Strategie wie Tit for Tat mit dem 'kleinen' Unterschied, dass sie erst betrügt, nachdem sie selber betrogen wurde.

Two Tit for Tat

- die gleiche Strategie wie Tit for Tat mit dem 'kleinen' Unterschied, dass sie, falls sie betrogen wird, es dem Gegenüber doppelt heimzahlt, also zweimal selber betrügt pro einmal betrogen werden.

Pavlov

- eine Strategie, die im ersten Zug immer kooperiert. Ab dem nächsten Zug kooperiert sie immer, wenn im vorherigen Zug entweder beide Spieler kooperiert oder betrogen haben. Unterscheiden sich die Spielzüge der beiden Spieler, betrügt Pavlov. Dies führt zu einem Wechsel des Verhaltens, wenn der Gewinn der Vorrunde klein war, aber zum Beibehalten des Verhaltens, wenn der Gewinn groß war.

Per Kind

- eine periodische Strategie, die zweimal kooperiert und danach einmal betrügt. Per Kind versucht also den Gegenüber in Sicherheit zu wiegen, bevor sie ihn einmal ausnimmt.

Per Nasty

- eine periodische Strategie, die erst zweimal betrügt und dann einmal kooperiert.

Prober

- eine Strategie die im ersten Zug kooperiert und die beiden darauffolgenden Züge betrügt. Sollte der Gegenüber im zweiten und dritten Zug kooperiert haben, betrügt Prober ab diesem Zeitpunkt fortlaufend. Hat der Gegenüber aber im zweiten oder dritten Zug betrogen, so spielt Prober ab dem Zeitpunkt Tit for Tat. Prober testet also in den ersten Zügen, ob sie den Gegenüber ausnehmen ohne Vergeltung kann. Im Falle einer Vergeltung des Gegenüber passt sich Prober aber an.

Punisher

- eine Strategie, die so lange kooperiert bis der Gegner betrügt. Danach betrügt sie so lange, bis der zusätzliche Gewinn des Gegenüber, den dieser durch das erste Betrügen erhalten hat, ausgeglichen ist. Danach wird wieder so lange kooperiert, bis der Gegenüber erneut betrügt.

Random

- ist eine Strategie, die zufällig und mit gleicher Wahrscheinlichkeit kooperiert oder betrügt.

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